Türkis (71)

Woher hat der Türkis seinen Namen?

Der Name Türkis leitet sich ab vom mittelalterlich französischen turkoys, was sich zu pierre turquoise wandelte. Der türkische Stein also. Er wurde von Kreuzfahrern zwar aus der Türkei mit nach Europa gebracht, jedoch stammte der Türkis aus dem Iran, dem Hauptgewinnungsgebiet für Türkis, bevor große Fundgebiete in Mexiko, den USA und China dazutraten.


Wie entsteht der Türkis?

Viele Steine entstehen durch Abkühlung flüssigen Magmas aus dem Erdinneren. Andere durch Ablagerung von Sand, Schlamm und Kalk in Gewässern. Türkis entsteht ganz anders, nämlich durch chemische Umwandlung anderer Gesteine durch Verwitterung im Untergrund. Wenn in 30 bis 40 Metern Tiefe Sicker- und Grundwasser auf Gesteine treffen, die viel Kupfer und Aluminium enthalten kann sich im Wechsel von Trockenheit und Feuchte durch chemische Reaktionen Türkis bilden. Viele Faktoren müssen optimal zusammen spielen, damit das passiert. Der hohe Wert von Türkis beweist, dass das nur an wenigen Orten der Erde der Fall war.

Was gibt es aus Türkis?

Türkis wird aufgrund seiner einzigartigen Farbe in den Kulturen, die Zugang zu ihm hatten hoch geschätzt. Neben dem mittleren Osten denkt man sofort auch an die Indianer Nordamerikas, die den Türkis als Geschenk der Götter schätzten. Von diesen Gebieten aus begann der Türkis seinen Siegeszug in die abendländisch westliche Kultur. Vor allem im Schmuck erfreut sich Türkis wegen seiner spektakulären Farbe großer Beliebtheit.

 

Welche Bedeutung hat der Türkis?

Türkis ist der Stein des „Carpe diem“. Nutze den Tag, du bist deines Glückes Schmied. Die Steinheilkunde bringt den Türkis in Verbindung mit einer aufheiternden und ausgleichenden Wirkung, die Energie spendet und die eigene Entschlusskraft fördert.ste Der Türkis gilt als Glücksbringer für die Sternzeichen Wassermann, Zwilling, Waage und Fische.

Literatur: • Michael Gienger: Heilsteine - 555 Steine von A-Z, Verlag Neue Erde • Walter Schumann:Edelsteine und Schmucksteine. Alle Arten und Varietäten der Welt, BLV Verlag


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