Aquamarin (66)

 

Schmuck aus Aquamarin, zeitlos schön bei StoneTrip

Der Name des Aquamarin kommt von seiner meerwasserähnlichen blauen bis blaugrünen Farbe (lat. „Wasser des Meeres“). Er gehört zur Gruppe der Berylle zu der auch sein grüner Verwandter, der Smaragd zählt. 
Der Sage nach haben Seepferdchen den Aquamarin aus den Schatztruhen der Nymphen in die von Menschen bewohnten Länder gebracht.

Ist der Aquamarin ein seltener Edelstein?

Ja und Nein. Er kommt in vielen Ländern vor, z.B. in Brasilien, Pakistan, Indien, Sri Lanka, Sambia, Simbabwe, Mosambik u.a.
Es gibt schöne kräftig gefärbte, milchige Qualitäten. Auch hochtransparente, hellblaue Steine findet man relativ häufig. Sucht man aber Aquamarine mit kräftigem Blau und hoher Transparenz, dann wird es eng - und teuer.

Wie entsteht der Aquamarin?

Versetzen Sie sich in eine Tiefe der Erdkruste von sagen wir z.b. 10 km. Eine riesiger Pilz aus zähflüssigem Magma steigt aus den Tiefen des Erdmantels in die harte Kruste auf, macht sich dort breit, erkaltet aber langsam und sein Aufstieg kommt zum Erliegen. In so einem Milieu wachsen aus dem heißen, teilweise noch flüssigen Magma die schönsten Minerale - je nach dem, was an Elementen vorhanden und noch nicht erstarrt ist - darunter auch Aquamarine. Der Geologe nennt solche mineralreichen Zonen in der Erdkruste Pegmatite. Geraten sie im Rahmen einer Gebirgsbildung in Reichweite des Menschen, dann sind es begehrte Pegmatitlagerstätten.

Dort findet man dann das Ausgangsmaterial zum Schmuck von Königskronen für Halsketten und Ringe.

Welche Bedeutung hat der Aquamarin?

Für mehrere Sternzeichen gilt der Aquamarin als Glücksbringer und Schutzstein: Zwillinge, Skorpion, Wassermann, Fische.

Er soll Weitblick, Voraussicht, Ausdauer und Durchhaltevermögen fördern. Dadurch steht er für zielstrebiges Handeln. 

Der Aquamarin gilt in der alternativen Heilkunde als einer der Augenheilsteine. Das Wort Brille kommt von Beryll dem Familiennamen des Aquamarin. In der Antike hielten sich Menschen Kristalle vor die Augen um durch den Vergrößerungseffekt besser sehen zu können. Des weiteren hat er positive Effekte für einen ausgeglichenen Hormonhaushalt und wird bei Allergien und Heuschnupfen eingesetzt.

Literatur:  • Michael Gienger: Heilsteine - 555 Steine von A-Z, Verlag Neue Erde  • Walter Schumann: Edelsteine und Schmucksteine. Alle Arten und Varietäten der Welt, BLV Verlag


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