Muschelkernperle (56)

Wie werden Muschelkernperlen hergestellt?

Das Ausgangsmaterial bilden die großen und dicken Schalen von Austernmuscheln. Zuerst wird die dünne, glänzende Schicht aus Perlmutt, das sich auf den Innenseiten der Schale befindet abgetragen und zu Pulver zermahlen. 

Nun nimmt man den Rest der dicken Muschelschale und schleift daraus kleine Kugeln und durchbohrt diese. Sie bilden den Kern. Das Material besteht somit aus einer natürlichen Muschel.

Diese erhält nun einen Überzug aus natürlichem Perlmutt. Dazu nimmt man das zuvor gewonnene Perlmuttpulver, reichert es mit Farbpigmenten an und vermengt es mit Kunstharz.
Diese Substanz wird in einem aufwändigen, maschinellen Vorgang auf die Muschelkernkugel in mehreren Schichten aufgetragen.

Die Oberfläche der Kugel erhält somit den typischen Glanz von Perlmutt in der gewünschten Farbe.

Bild oben: Querschnitt einer Muschelkernperle

Die Vorteile der Muschelkernperle

Das angewandte Verfahren ermöglicht es, Muschelkernperlen herzustellen, deren Farbenvielfalt die natürlicher Perlen übertrifft.

Auf diese Weise entstehen große und makellose Perlen mit einer natürlichen Ausstrahlung, wenngleich sie in der Natur so nicht entstehen könnten. Aber trotzdem können wir festhalten, dass die Muschelkernperle aus natürlichem Material besteht.


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